Anfrage zur Sitzung des Ortsbeirats am 9.2.2006

Zurückgestellte Nachbesserung des lebensgefährlichen Schrammbords in der Hebbelstraße

Nach jahrelangen, bis in die Zeit vor dem tödlichen Unfall vom 25.6.2001 zurückreichenden Auseinandersetzungen hat die Stadt im vergangenen Jahr eingelenkt und den Kompromissvorschlag einer einfachen Aufpflasterung des lebensgefährlichen Schrammbordes bis zur derzeitigen Fahrbahnrandmarkierung planerisch festgestellt und zum Globalhaushalt angemeldet. Nur die Verwirklichung lässt auf sich warten, da der Stadt repräsentativere Straßenkosmetik dringlicher erscheint (Ludwigsstraße, Stadtmeile) als die Beseitigung eines potenziellen Gefahrenbereichs. Es sei noch einmal darauf hingewiesen, dass der dürftige Schrammbord einen tödlichen Verkehrsunfall begünstigt hat.

Die jetzige Anbringung von unter Verkehrsteilnehmern sehr unbeliebten, weil nur schwer begreifbaren Spiegeln, stellt nichts anderes als einen Notnagel zur Regressabwehr dar. Damit ist aber den alten Leuten nicht gedient, die mit Gehwägelchen auf dem an den Engstellen gerade einmal 50 cm breiten Pfad balancieren, um zum Müllplatz oder zur Garage zu kommen. Es gibt keine Alternative!

Vor diesem Hintergrund wird angefragt, mit welcher Begründung die Dringlichkeit zurückgestuft wurde und zu Gunsten welcher anderen Maßnahmen. Wann ist mit einer Verwirklichung der Planungen zu rechnen?


     (Hartmut Rencker)

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